07.02.2012

von B° RB

Positive Bilanz

Positive Bilanz für ostbayerischen Tourismus 2011. Gästerekord von 4.532.869 Ankünften in gewerb- lichen Unterkunftsbetrieben

Header Tourismusverband Ostbayern e.V.

Mit einem Gästerekord von 4.532.869 Ankünften in gewerblichen Unterkunftsbetrieben blickt Ostbayern auf ein touristisch sehr erfolgreiches Jahr 2011 zurück. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das ein Plus von 5,6 Prozent. „Besonders erfreulich ist das zu verzeichnende Wachstum im ländlichen Raum“, sagt Dr. Michael Braun, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Ostbayern. „Dank der zur Verfügung stehenden Mittel der Europäischen Union konnten hier in den letzten Jahren besonders starke Anstrengungen in der Vermarktung und dem Ausbau an touristischer Infrastruktur umgesetzt werden.“

So registrierte der Bayerische Wald im vergangenen Jahr 1.671.403 Gästeankünfte, was im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von 6,0 Prozent entspricht. Verstärkten Wachstum bei den Übernachtungszahlen konnten im vergangenen Jahr auch der Oberpfälzer Wald und der Bayerischer Jura generieren. Mit 871.367 Übernachtungen erzielte der Oberpfälzer Wald ein Plus von 6,6 Prozent. Noch positiver die Entwicklung im Bayerischen Jura, hier verzeichnete man mit 968.174 Übernachtungen einen überragenden Zuwachs von 7,4 Prozent. Beide Regionen liegen damit deutlich über dem bayerischen Niveau von 4,0 Prozent.


Auch im Bereich Auslandstourismus konnten signifikante Wachstumsraten erzielt werden, im Vergleich zum restlichen Bayern hat Ostbayern überdurchschnittlich an Attraktivität gewonnen. Vor allem der Bayerischer Wald, aber auch das Bayerische Golf- und Thermenland erwiesen sich mit Zuwächsen von 7,7 Prozent und 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr als beliebte Ziele für ausländische Gäste. Wesentlich getrieben wurde diese positive touristische Entwicklung von Besuchern aus den osteuropäischen Nachbarstaaten. So stieg z.B. die Übernachtungsanzahl von tschechischen Gästen um 29 Prozent. Aber auch aus Quellgebieten wie der Schweiz kann ein zweistelliger Zuwachs von 17 Prozent verzeichnet werden.

„Die dauerhaften Anstrengungen, die touristischen Dachmarken Bayerischer Wald, Oberpfälzer Wald, Bayerischer Jura und Bayerisches Golf- und Thermenland in unseren Quellmärkten zu positionieren, zeigen Wirkung“, stellt Braun zufrieden fest, „ebenso wie die sukzessive Behebung des Investitionsstaus durch Qualitätsverbesserungsmaßnahmen bei den touristischen Leistungsträgern.“ Aber auch die verstärkte Vertriebsorientierung des Tourismusverbandes Ostbayern in den letzten Jahren, hier allen voran der Ausbau der Online-Vermarktung und die kontinuierliche Messepräsenz, trug wesentlich zum positiven Jahresergebnis bei. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bei allen von uns durchgeführten Werbemaßnahmen auch direkt buchbare Produkte potentiellen Gästen zu präsentieren“, ergänzt Braun.


Der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Ostbayern blickt zuversichtlich ins Jahr 2012, betont dabei aber: „Wichtig für die weitere positive Entwicklung ist sicherlich die anhaltende Förderung des Tourismus im ländlichen Raum durch die Europäische Union. Dieses ist derzeit von der Europäischen Kommission für die nächste Förderperiode ab dem Jahr 2014 nicht mehr vorgesehen. Das daraus resultierende Fördergefälle zu unseren osteuropäischen Nachbarländern wäre ein herber Schlag für den Tourismus in Ostbayern.“


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